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Feuerlöscher Mieten
Mieten ist so einfach!
Wir vermieten für Ihre Veranstaltung, Ihren Kongress, Ihre Messe oder ähnliche Events Feuerlöschgeräte und Zubehör. Fachgerecht geprüfte Geräte werden Ihnen direkt zum Veranstaltungsort geliefert und nach Ende des Events wieder abgeholt. Auf Wunsch erfolgt auch gerne eine sinnvolle Positionierung vor Ort.
Wir vermieten ...
* tragbare ABC-Pulverfeuerlöscher 2 - 12 kg
* tragbare Schaumfeuerlöscher 6 Liter
* tragbare Fettbrandlöscher 6 Liter
* tragbare Kohlendioxidlöscher 2 - 5 kg
* Rauchmelder
Feuerlöscher müssen entsprechend für ihren Einsatzzweck geeignet sein.
Löschmittel
Löschmittel vor und Nachteile:
Pulverlöscher
Pulverlöscher enthalten ABC-Löschpulver und sind somit vielseitig einsetzbar für die Brandbekämpfung von brennbaren festen Stoffen, Flüssigkeiten und Gasen. Der entscheidende Nachteil ist allerdings die überaus starke Verschmutzung durch salzhaltiges Löschpulver im Benutzungsfalle sowie daraus resultierende Folgeschäden.
Gellöscher
Löschen mit Gel ist vor allem die Lösung bei Problembrände wie z.B. in der kunststoffbearbeitenden Industrie, in Recyclingbetrieben oder Deponien. Das Gel lässt sich leicht auf den Brandherd sprühen und bildet dort eine kühlende und luftundurchlässige Schicht. Der Brand erstickt. Neben dem effektiven und schnellen Löschen können diese speziellen Jockel-Löscher der Serie Gel auch präventiv eingesetzt werden. Objekte, die mit diesem Gel behandelt werden, lassen sich kaum entzünden. Das Löschgel verdunstet nahezu rückstandsfrei.
Schaumlöscher
Schaumfeuerlöscher sind die modernsten Löscher und enthalten ein filmbildendes Löschmittel. Dieses ist entweder in einer separaten Kartusche gespeichert (Jockel SK) oder direkt im Behälter vorgemischt (Jockel SN). Schaumlöscher haben eine gute Löschkraft und hinterlassen nur geringe Löschmittelrückstände. Immer öfter empfehlen die Feuerwehren diese Löscher.
Wasserlöscher
Das Löschmittel des Jockel Wasserlöscher besteht aus Wasser mit einem Zusatz von Kühlsohle. Die Löschwirkung beruht auf dem Kühleffekt, wobei die in der Kühlsohle aufgelösten Salzanteile die Löschleistung von Wasser verstärken. Vorteile: Geringe Löschmittelverschmutzung.
Nachteile: Die Nachteile eines Wasserlöschers liegen in der relativ geringen Löschleistung ausschließlich brennbarer fester Stoffe (Holz, Pappe, Textilien).
Kohlendioxidlöscher
Kohlendioxidlöscher werden hauptsächlich zur Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden und Bränden in elektrischen Anlagen verwendet. Kohlendioxid ist elektrisch nicht leitend und verdampft rückstandsfrei. Deshalb ist es besonders geeignet zum Schutz empfindlicher Anlagen wie Laboratorien, EDV-Anlagen, E-Schaltzentralen, Arztpraxen, Druckereien, Großküchen etc.
Vorteil: Entstehungsbrände können mit einem CO2 Löscher schnell und rückstandsfrei bekämpft werden.
Fettbrandlöscher
Die Brandklasse F steht für Brände von Speiseölen und -fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittiergeräten und anderen Kücheneinrichtungen. Zwar gehören diese Brände grundsätzlich der Brandklasse B (flüssige brennbare Stoffe) an, aufgrund der besonderen Gefahren und Eigenheiten dieser Brände wurde aber dennoch eine eigene Brandklasse geschaffen.
Metallbrandlöscher
Auch wenn Metallbrände selten sind, sind sie auf Grund ihrer hohen Temperatur besonders gefährlich. Die Temperaturen variieren hierbei je nach Art des Metalls von 1.000°C bis 4.600°C. Verwendet man als Löschmittel Wasser, kommt es zu heftigen Reaktionen, da bei so hohen Temperaturen ein Teil des Wassers in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird (sogenannte Pyrolyse des Wassers). Es kommt zu einer heftigen Explosion, der sogenannten Knallgas-Reaktion.
Rauchmelderpflicht
Rauchmelderpflicht in Deutschland
Etwa 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, 6.000 werden schwer und 60.000 leicht verletzt. Die Sachschäden gehen in die Milliarden. Entscheidend ist deshalb, die Rauchentwicklung frühzeitig zu entdecken, um ausreichend Zeit für die Alarmierung der Feuerwehr und eine Flucht zu gewinnen. Rauchwarnmelder geben Alarm, bevor es zu spät ist.
Seit 2000 ist die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" für die präventive Brandschutzaufklärung in Privathaushalten aktiv. Bundesweite Unterstützung erhält die Kampagne von Feuerwehren, Versicherungen, Schornsteinfeger und Brandschutzfachhändlern.
Da in Deutschland nur rund jede zehnte Wohnung mit entsprechenden Rauchwarnmeldern ausgestattet ist, haben bereits mehrere Bundesländer eine Rauchmelderpflicht für Wohnungen in der Landesbauordnung festgeschrieben.
2003 führte Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland eine Rauchmelderpflicht für alle Neubauten mit Wohnnutzung ein. Es folgten bis heute die Bundesländer Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Hessen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.
Damit ist den genannten Bundesländern eine verbindliche Regelung im Baurecht in Kraft getreten. Ausreichend ist ein Mindestschutz mit batteriebetriebenen Rauchmeldern. Anzahl und Anordnung ergeben sich aus der DIN 14676 "Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung". Die Ausstattung für eine Wohnung mit normaler Nutzung (Schlafraum, Kinderzimmer, Flur) besteht somit in der Regel aus drei Rauchwarnmeldern.
Die Gesetzgebung wird über die Anwendungsnorm DIN 14676 definiert:
„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut (oder angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“
